Efrat Alony
— A kit for mending thoughts —

12.09.16

Summer brought with it an air of change

and it is time to explore new paths. 

Stripped from all electronics, pure, simple (or may not..:-)), playful, with an incredible group of musicians we’ll be presenting my new project: 

In , Around and Upside-Down of Händel’s airs from operas such as „Theodora“, „Lucrezia“, „Ottone“ or „Saul“ . 

Put into a new surprising harmonic context, embellished with wild free Improvisation as well as lyrical wholesome sounds  

I’m hoping to find beauty. 

"Händel UpsideDown“ 12.9.16 at 8 p.m, at „Nemtsov & Nemstov“ 

Efrat Alony- voc 

Achim Kaufmann- piano 

Henning Sieverts- bass 

Heinrich Köbberling- drums 

12.9.16 at 8 p.m, Galerie „Nemtsov & Nemstov“  

http://www.nemtsov-nemtsov.berlin/index.php 

 

In case you're in town, I will be happy to celebrate with you this new begining. 

all the best, 

Efrat Alony 

 

 

05.04.16

Ein kurzes Video

vom Alony/Leicht/Wingold Konzert auf dem Jazz fest Bonn.  

better late then never....:-) 

 

Time seems to rush by . i almost forgot about this concert- and then this sweet reminder came along- I really do love playing with this trio! 

 

I sometimes wish one could hang on to great experiences a minute or two longer. 

 

Efrat 

We swail away/ E.Alony

Jazz festival Bonn- 12.5.2014- Haus der Geschichte  

Efrat Alony-voc, electronics 

Frank Wingold- git. 

Oliver Leicht- Cl, electronics 

23.11.15

Pure joy,

a real treat- an african-israeli mash, of sounds, songs and rhythms.  

 

my little Duo with the LOVELY bassist from Mosambique Childo Tomás has grown into a trio. on the drums- the wonderful Sebastian Merk . 

 

I'm very excited about the up coming concert with this burning new trio ! 

 

on Dec. 5th at the Grüner Salon, Volksbühne, Berlin. 

as part of the JazzUnit festival. 

 

The concert will be recorded an broadcasted by the Radio Berlin-Brandenburg RBB. 

 

in case you're in town,  

we'll be happy to see you there. 

peace, 

Efrat 

 

 

 

12.10.15

Ein besonderes Konzert

mit der wondervollen Oliver Leicht , als teil der jüdischen Kulturwochen in Frankfurt, werden wir am 18.10 in der Westend-Synagoge

 

we'll be happy to see you there. 

 

best, 

Efrat 

 

14.05.15

Zur Gast auf "Kulturzeit", 3sat,

bei einer spannende Sendung zur thema Israel und der komplexität der Israeli Geselschaft.  

aus der Sendung "kulturzeit", 3sat, 13.5.15

 

26.04.15

eine Veröffentlichung von mir

ist in "Der welt am Sonntag" erschienen: Reflektionen zur Thema Migration: 

 

"Eine meiner ersten Erinnerungen als Wahl-Berlinerin war die trostreiche Anonymität der Stadt. Das fast magische Gefühl, niemanden zu kennen, niemandem etwas schuldig zu sein oder sich jemandem gegenüber schuldig zu fühlen. Die innere Familien-Kultur in Israel arbeitet viel mit versteckten sowie offenkundigen Schuldgefühlen und Gewissensbissen. Ein altbekannter Witz dazu erzählt von einer Mutter, die zur Tochter sagt: "Geh du schon, es ist wirklich in Ordnung. Geh und lass mich hier allein: ohne Licht und Wasser!" Der nonverbale Untertitel dazu: Wenn du gehst, wirst du von furchtbaren Schuldgefühlen heimgesucht. In Berlin, frei von Projektionen und Erwartungen der anderen, durfte ich ein ganz neues Bild von mir zeichnen. Ein Bild, dessen Farben und Konturen sich jeden Tag neu zeigten. 

 

Eine weitere Erinnerung an die neu entdeckte Freiheit ist ein Gefühl der "Vernebelung der Sinne", ein Sonder-Zustand, der ans Licht tritt, wenn man/frau die deutsche Sprache nicht versteht. 

 

Um überhaupt etwas mitzubekommen, musste ich alle Sinne schärfen und lernen, ganz intensiv zuzuhören. Ohne diese Konzentration verstand ich einfach nichts und hatte nur zwei Möglichkeiten: Erstens, entweder alles auszublenden, in meiner Welt zu bleiben, was manchmal eine wunderbarer Zustand ist, der leider verloren geht, sobald man eine Sprache fließend beherrscht, oder zweitens, mir anhand nonverbaler Ahnungen Geschichten zu erfinden. Der Klang der Stimmen, die Härte von Bewegungen, die Herzlichkeit eines Lächelns, die Offenheit oder Verschlossenheit von Gesichtern. Das hat sicher meinen Fantasie-Welten eine gute tägliche Übung gegeben. 

 

Ich musste allerdings feststellen, dass auch die deutsche Körpersprache sich wie eine Fremdsprache verhält. Mit ganz anderen Gesten, Deutungen und Bedeutungen, die ich neu lernen musste. Natürlich durch learning by doing – was auch manchmal genau heißt, ins Fettnäpfchen zu treten. Mittlerweile ist mein Deutsch gut geworden. So gut, dass mich neulich ein Kellner in einem Restaurant in München, nachdem er drei Stunden lang unserem Gespräch gelauscht hatte, fragte, ob ich aus Hessen käme. Er könne meinen Akzent nicht einordnen. 

 

Ich habe ihm erzählt, dass ich aus Israel komme. Er hat mein Deutsch gelobt, hat aber gleich im selben Atemzug angefangen, ein nicht auf mich bezogenes Ausländer-Bashing zu betreiben. Wie "sie" (die "Ausländer", oft ein Code-Wort für Deutsche mit Migrationshintergrund) sich einfach nicht integrieren wollen, kein Deutsch sprechen würden, auf Harz-IV leben würden. Es folgte ähnlicher faktenfremder Unsinn, den ich hier nicht zu Papier bringen möchte. 

 

Das passiert mir oft. Manche Leute lassen sich von meinem Deutsch blenden. Ich werde in deren Augen plötzlich zu "einer von uns". Sie blenden es aus oder sind sich gar nicht bewusst, dass ich in Deutschland vor allem eine Migrantin bin. Ein Mensch, eine Frau, eine Israelin, eine atheistische Jüdin, die in Deutschland (und wahrscheinlich überall auf der Welt) immer ambivalente Gefühle hat: dazuzugehören und gleichzeitig nicht. Egal wie unterschiedlich die kulturellen Hintergründe sind, fühle ich mich den Asylbewerbern, den frischen Migranten oder den "Deutschen mit Migrationshintergrund" der 2. und 3. Generation viel näher als jenem Deutschen, der die Menschen etikettiert und in Gruppen unterteilt, voller Vorurteile und Ignoranz, nur weil vielschichtiges, komplexeres Denken, das immer auch mit Gegensätzen behaftet ist, zu anstrengend ist! 

 

Durch meine eigene Migrationserfahrung bin ich der Geschichte meiner Großeltern, die 1951 aus dem Irak nach Israel flohen, nähergekommen. Plötzlich verstehe ich die Dualität ihrer Identität als "jüdische Araber" in Israel (ein Oxymoron, ein Begriff, der sogar im modernen Israel nicht gerne verwendet wird, da die "Araber" leider immer noch den "Feind" symbolisieren). Meine Großeltern haben damals viel aufgeben müssen, um sich in das Bild "des neuen Israeli/Juden" einzupassen: Ihr Nachname (der gleich bei Einreise zu einem hebräischen Namen geändert wurde), ihre Muttersprache Arabisch, die noch nicht einmal mehr zu Hause gesprochen wurde, ihre Kultur, ihre Musik und die Geschichten ihrer Kindheit. 

 

Ich kann mich noch an das lachende Gesicht meines Großvaters freitagabends erinnern, wenn im israelischen Fernsehen der ägyptische Film lief, mit Musik von Farid al-Atrache. Er lächelte wie ein Kind, das tausend Geschenke bekommen hat. Pure Freude, vielleicht ein Gefühl von Freiheit, sich nicht nach außen filtern zu müssen, keine Masken tragen zu müssen. Als ob man alleine zu Hause ist und sturmfrei hat. 

 

Ich frage mich oft, wo ich zu Hause bin. Ob dieser abstrakte Begriff konkret greifbar ist und nur an einen Ort oder einen Menschen gebunden ist. Oder ist das ein Gefühl, das sich nur im Nachhinein oder im Kontrast zu anderen Gefühlen kristallisiert. Kann ich ein Zuhause-Gefühl entwickeln für einen Ort, an dem ich fast durch Zufall gelandet bin? 

 

Jahrelang habe ich mir kein Jahres-Abo für den Berliner öffentlichen Nahverkehr gekauft. Ich dachte, dass ich gleich morgen weg sein könnte: New York, Tel Aviv, Chicago? Lustigerweise ist es nun so weit. Ich weiß, dass ich in Berlin bleiben möchte. Bloß bin ich jetzt durch meine Konzertreisen und das Unterrichten so viel in Europa unterwegs, dass es wirklich kein Sinn mehr hat, ein Jahresabo zu kaufen. Es klingt fast wie ein Widerspruch, aber jetzt kann ich sagen, dass ich in Berlin bleibe, weil Berlin für mich zu einem "länderunspezifischen Ort" geworden ist. Es gibt hier so viele Leute aus so vielen Gegenden der Welt, dass eine duale Identität keine Entweder-oder-Frage mehr sein muss und in keinem Konflikt mehr steht. Ich darf alles gleichzeitig sein. Vielschichtig, komplex, gegensätzlich. Genau so, wie wir alle sind" 

 

 

07.02.15

Der Tournee-Bus, ist wieder voll gepackt,

mit Musik aus der CD "A kit for mending thoughts" sowie ganz neue Songs : 

 

12.2. München, Unterfahrt (um 21 Uhr uhr) 

13.2. Leipzig, Nato (um 20 uhr)  

22.2- Nürnberg - DB Museum (um 11 uhr!!!)  

 

wir hoffen Euch bei einem der Konzerte zu sehen, 

best, 

Efrat Alony 

05.11.14

In case you're around,

i'd like to invite you to very special concerts with the WONDERFUL bassist Childo Tomás. 

The Duo with him is a real treat!!! so if you're anywhere near, don't miss out! 

 

for our concerts in Berlin, we'll be joined by the grammy winner Venezuelan percussionist Nené Vasquez!!!!!  

 

 

7.11- Helmbrechts, Textil Museum - 8 pm 

8.11- Hamburg, St. Katharinen Church - 8 pm 

 

11.11- Berlin, Circle 1 Gallery - 7 pm (with perc. Nené Vasquez) 

12.11- Berlin, B-flat-9 pm(with perc. Nené Vasquez) 

13.11- Göttingen jazz festival, Alte Rathaushalle - 8 pm 

 

hope to see you there! 

 

best, 

 

Efrat 

14.08.14

In case you're in town

and want to celebrate the beautiful weather with music and wine , I'll be playing a concert with my lovely trio ( Oliver Leicht-cl, electronics and Frank wingold- git.) on august 24th (sunday) at 11 a.m at the garden of the Jewish museum in Berlin

 

hope to see you there. 

 

with deep and honest wishes for the fighting to cease, and for some sanity to return, 

 

Efrat 

If i should lose you

Alony/Leicht/Wingold 

11.07.14

Ich habe wieder

vergeblich versucht, in etwa die komplexe Situation in Israel, bei einem zehnminütigen Radiogespräch, zu schildern. Ich sprach über Hoffnung und Verzweiflung, über Politiker, die mit der eigenen weiteren politischen Laufband viel zu beschäftigt sind, anstatt aktiv wirklichen Lösungen nachzugehen. Zwischen den kurzen Gesprächen spielte glückliche, naive Musik von Michael Jackson, ABBA und Bryan Adams.  

Ich frage mich oft, ob so ein Gespräch, das alleine wegen der Rahmenbedingungen, nicht in die Tiefe gehen kann, wirklich hilfreich ist – allerdings gar nichts zu sagen, scheint auch eine schlechte Möglichkeit zu sein. 

  1. Radio Berlin 88.8 FM 14:08

10.07.14

Ich wollte eigentlich über Musik etwas schreiben,

dennoch merke ich, dass ich gerade schlecht über Musik denken kann, da WIEDER geschossen wird. Man denkt allerdings über nichts Neues nach, sondern dreht immer wieder die selben Gedanken-Kreise vor sich hin.  

Leider redet man oft auch nur mit Leuten, die sowieso ähnlich denken wie man selbst, so dass eigentlich keine richtiger Austausch stattfindet – geschweige denn die Enstehung einer neuen Idee. und das trotz der von "Haaretz" initiierten "Friedenskonferenz" in Tel-Aviv, die letzte Woche statt fand.  

Vielleicht ist das genau die Tragödie. 

 

Damit kann ich nur mein Post vom Nov. 2012 wiederholen:  

 

"Bei uns sagt man, dass die dreckige Wäsche nicht draußen gewaschen werden darf. Also habe ich nie über Politik gesprochen. Ich habe immer befürchtet, meine Worte könnten aus dem Kontext herausgerissen und in ein ganz anderes - von mir nicht beabsichtigtes - Licht gerückt werden. 

 

16 Jahre in Deutschland. Dabei war mir bei jedem Interview immer bewusst: Ich werde als "die israelische Sängerin" wahrgenommen. Welche Tagesquote kann ich also für die deutsche Presse erfüllen? Four birds in one hand. Ich als Nichtdeutsche, Israelin, Jüdin, die etwas zum Nahostkonflikt sagen kann, über Krieg erzählen und über die Gefühle einer Jüdin in Nachkriegs-Deutschland (schöne Worte, um das Holocaust-Thema anschneiden zu können). 

 

Diese Themen, so wichtig sie für mich sind, sind zu groß und zu komplex, um ihnen in einem "200 Wörter-Interview" gerecht zu werden. 

 

Bei uns sagt man, dass die dreckige Wäsche nicht draußen gewaschen werden darf. Und lange hat dies für mich Sinn gemacht. Denn so viele Leute hier haben sich eine Meinung über die Situation in Israel gebildet, ohne wirklich etwas darüber zu wissen. Ich wollte ihnen nicht auch noch Munition liefern. 

 

Aber jetzt muss ich das alles im Kauf nehmen, um etwas zu sagen. Zu sagen:  

Es reicht! Auf beiden Seiten: Es reicht! 

 

Es reicht mit "Fear Mongering" (The use of fear to influence the opinions and actions of others towards some specific end). Angst ist ein sehr starkes Gefühl, das uns blind machen kann. Blind auf allen anderen Ebenen. 

 

Angst beschäftigt die israelische Gesellschaft verstärkt seit einem Jahr. Angst wird durch die Nachrichten verbreitet. Die Aussagen der Armee, die der Regierung, die der selbsternannten "Ich-weiß-etwas-was-du-nicht-weißt"-Korrespondenten oder die der schon in Vergessenheit geratenen ehemaligen Armeeoffiziere oder Politiker. Im Radio,im Fernsehen, im Internet. Jeden Tag. Und seit ein paar Tagen den ganzen Tag. 

 

Erst war es die Iran-Atom-Problematik. Und das kurz nachdem 400.000 (!) Menschen in Isreal auf der Straßen gegangen sind, um gegen soziale Ungerechtigkeit zu demonstrieren. (Das wäre vergleichbar mit 5 Millionen (!)demonstrierender Menschen in Deutschland). 

 

Jetzt ist es die Hamas-Problematik - kurz vor den Wahlen. 

 

Könnte es wirklich so zynisch sein? Wird die Angst in beiden Gesellschaften (in der israelischen und in der palästinensischen) als Mittel von Politikern benutzt, um uns zu betäuben? 

 

Jetzt redet keiner mehr in Israel über soziale Ungerechtigkeit. Jetzt redet keiner mehr in Gaza darüber, dass die Hamas-Regierung mehr schlecht als recht agiert und dass die Menschen jeden Tag leiden. Nicht wegen Israel, sondern wegen interner Entscheidungen, die genauso gut anders hätten sein können. Keiner beschwert sich über Desinformation und über demagogische Darstellung. Jetzt kommen alle zusammen. Jetzt wird geschossen. 

 

Könnte es sein, dass die politische Mächtigen uns - Israelis und Palästinenser - als Bauern in ihrem eigenem Schachbrett benutzen, ohne darauf zu achten, was für uns wichtig ist. Dass wir alle einfach in Frieden leben wollen. Dass die Mütter auf beiden Seiten ihre Kinder zur Schule und zur Uni schicken wollen und nicht in den Krieg. Dass wir alle ein Arbeit haben wollen, von der wir uns und unsere Familien respektabel ernähren können. Dass wir alle nicht mehr in diese Ungewissheit leben und eine langfristige Perspektive haben wollen. 

 

Wie ist es möglich, dass eigentlich alle wissen, wie dieser Konflikt beendet werden kann - und keiner tut was? Die Lösung "Zwei Staaten für zwei Völker" scheint sich immer weiter zu entfernen. Wieso eigentlich? Was hat sich geändert? Nur die sich selbst erfüllende Prophezeiung, dass man "keinen Partner" hat. 

 

Also gut. Jetzt hat Mr. X und Mr. Y noch ein politisches Jahr gewonnen. Aber was passiert danach? In fünf Jahren? In zehn Jahren? 

 

Efrat Alony 

03.07.14

Endlich,

habe ich es geschafft, 2 neue Videos vom einer der Konzerten mit dem wunderbaren Childo Thomás hoch zu laden. better late then never- right? :-)  

 

Enjoy! 

 

Efrat Alony 

Efrat Alony/Childo Thomás
"Kute"/E.Alony

Konzert an der HfM, Rostock 

11.05.14

Ich bin eine jüdische Atheistin und dennoch gläubig.

(it's very conflicted, but very jewish…) Ich glaube an etwas, das ich nicht nachweisen kann. Ich glaube an die Musik, ihre Kraft, ihre Inspiration. 

Dank an die Akademie der Deutschen Musikautoren für den Preis für Jazz Komposition. Es bestärkt mich in dem Glauben, dass es heutzutage, trotz Reizüberflutung, noch Menschen gibt, die sich ernsthaft mit Musik auseinandersetzten wollen. Danke an Wolf Kampmann und Frank Wingold für die schöne Laudatio, die sie für mich gehalten haben. 

 

Die Preisverleihung im Berliner Ritz Carlton war eine schöne Möglichkeit neue Gesichter kennenzulernen, neue Musik zu entdecken und dabei festzustellen dass in allen Musik sparten die Leidenschaft groß ist. 

 

Das ist sehr schön zu sehen!  

 

Auf weitere sonnige Tage, 

 

Efrat Alony 

29.04.14

A friend, who i haven't seen for a while now,

asked me if everything was ok- He had noticed that i haven't written anything on my blog for a while….at first i had to smile, but i guess he is right. In this day and age if you don't constantly report what you do it's almost as if you weren't doing anything. What did people do "back in the days" (ha ha ha) - the pre- internet days- pre- self-promo-days? they were artist around that were busy being creative and productive. I like to indulge in the illusion that they could concentrate on the "doing" and less on the "spreading the word" part of things- wow! that sounds GREAT!!! Information is great but sooooo much information is, well- too much! so i guess i'm definitely not a Y generation :-)  

 

I am actually doing great. I received a nomination from the  

Deutscher Musikautorenpreis for Jazz composition- which is really exciting. There will be a big ceremony at the Berlin Ritz Carlton on 8.5.14- i will keep you posted. 

The new CD with "waves" recieved really great reviews . Here is a short film shown on the BR TV (bavarian television). we have quite a few concerts lined up, starting on may 24th on the Elbjazz festival in Hamburg. (Waves tour dates) . Uwe Steinmetz and Daniel Stickan are wonderful people and GREAT musicians- playing with them always reminds me WHY it is I have chosen this crazy path (I'm referring to me being a jazz musician- in case there were more than one crazy path that i'm on……:-)) Sometimes I do forget why. It's a choice one needs to make every day anew- and on some days it's clearer than on others. BUT then I'll listen to a piece of music I almost forgot and it'llbe so beautiful that it will all make sense again. (it happened to me last week , listening to Minuano from the truely great Pat Metheny)  

I have been working on a live dance and music project with a wonderful israeli choreographer, Idan Cohen. I'll be writing and singing music to poems written by one of Israel's most renowned poets, Jehuda Amichai. Idan and I are really interested in Identities, their cultural suitcases that we carry, as we clash against or maybe clash with each other in this global world. It also gives me a chance to work with video installations (by Frank Hellenkamp) - i've been wanting to explore it on stage for a while now. If all goes well, this project will come to life next year. 

 

i hope to see you in one of the upcoming concerts and wish you a lovely springtime, 

 

Efrat Alony 

01.10.13

Der CD Release Tournee-Bus,

ist wieder voll gepackt mit Musik aus der CD "A kit for mending thoughts" sowie ganz neue Songs - dies mal auf dem Weg in die Schweiz. 

 

wir hoffen Euch bei einem der Konzerte zu sehen: 

 

16.10.13 Bird's Eye Jazz Club, Basel | 17.10.13 Bird's Eye Jazz Club, Basel 

 

our Listening Manual-  

to get you in the right "head-space" :-)  

 

Preparation  

1. Retreat into the room, you feel most comfortable in  

2. a) If it‘s cold outside: Make yourself a hot tea  

b) If it‘s warm outside: Refresh yourself with a cold beverage  

3. a) Use the best audio equipment available  

b) Use good headphones  

 

Listening  

1. Take your time  

2. Close your eyes and let the music sink in  

3. Listen to every song at least twice  

4. Take the day off and listen to every song again  

5. Let it grow on you  

6. Hear yourself think  

 

In time  

1. Tell your friends  

 

Enjoy!  

 

Efrat Alony  

 

 

17.06.13

I've been so tied up

with writing music, traveling, playing and teaching as well as planning new projects that I have completely lost track of time- and it's June again. Life is moving fast, new doors open, and as things go, sometimes everything seems to happen at the same time- which is right about now.... 

- I am VERY excited about the new duo project with the incredible electric bassist from Mozabique Childo Thomás. We were very fortunate to meet during a jazz festival last summer (Childo was on tour with the renouned pianist Omar Sosa). We will have our premier concert on July 5th, at the Gedächtnis-Kirche in Berlin-  

here a little sound-appetizer:  

  1. childo's song/ E.Alony1:59

and as good things often come in pairs, a new Big-Band projecet that I am also REALLY happy about with swiss composer and bassist Martin Streule. Martin wrote a BEAUTIFUL arrangement to an Israeli Poem by Lea Goldberg (music by Gili Dor). we managed to record it in a 20 min. long rehearsal ( the shortest playdown in my history) so there is still a LOT to work on but just to give you an idea how high this music could fly:  

  1. She/ L.Goldberg, G.Dor5:58

I wish you all a peaceful summer. 

 

Efrat Alony 

18.01.13

I finally gave in,

and created a band facebook account- i was so strong for so long....  

I won't be writing about my parties and wine (ha ha ha) but will just let everyone know when and where we'll be playing. 

 

The Alony/Leicht/Wingold tour in December was lovely!  

The new CD is nominated for the German LP review award for "grenzgänge"-which could translate into " crossing musical boarder"- I will keep you posted!  

 

I am very much looking forward to the upcoming concerts : 

21.1.13 NL, Eindhoven, Cafe Wilhaelmina | 27.2.13 AT, Innsbruck, Treibhaus | 28.2.13 DE, Erlangen, E-Werk | 1.3.13 AT, Wien, Progy& Bess 

 

i hope to see you there, 

 

Efrat Alony 

 

 

27.11.12

Der CD Release Tournee-Bus,

ist schon voll gepackt und auf dem Weg- 

wir hoffen Euch bei einem der Konzerte zu sehen: 

29.11.2012 Berlin-Grüner Salon | 30.11.2012 Erfurt-Jazzclub | 1.12.2012 Nürnberg-DB Museum | 2.12.2012 Rüsselsheim-das Rind | 3.12.2012 Köln-Stadtgarten | 6.12.2012 Zürich CH, Moods | 

 

Auf gute Gesundheit und ein friedliches und ruhiges Jahresende, 

 

Efrat Alony 

18.11.12

Bei uns sagt man,

dass die dreckige Wäsche nicht draußen gewaschen werden darf. Also habe ich nie über Politik gesprochen. Ich habe immer befürchtet, meine Worte könnten aus dem Kontext herausgerissen und in ein ganz anderes - von mir nicht beabsichtigtes - Licht gerückt werden. 

 

16 Jahre in Deutschland. Dabei war mir bei jedem Interview immer bewusst: Ich werde als "die israelische Sängerin" wahrgenommen. Welche Tagesquote kann ich also für die deutsche Presse erfüllen? Four birds in one hand. Ich als Nichtdeutsche, Israelin, Jüdin, die etwas zum Nahostkonflikt sagen kann, über Krieg erzählen und über die Gefühle einer Jüdin in Nachkriegs-Deutschland (schöne Worte, um das Holocaust-Thema anschneiden zu können). 

 

Diese Themen, so wichtig sie für mich sind, sind zu groß und zu komplex, um ihnen in einem "200 Wörter-Interview" gerecht zu werden. 

 

Bei uns sagt man, dass die dreckige Wäsche nicht draußen gewaschen werden darf. Und lange hat dies für mich Sinn gemacht. Denn so viele Leute hier haben sich eine Meinung über die Situation in Israel gebildet, ohne wirklich etwas darüber zu wissen. Ich wollte ihnen nicht auch noch Munition liefern. 

 

Aber jetzt muss ich das alles im Kauf nehmen, um etwas zu sagen. Zu sagen:  

Es reicht! Auf beiden Seiten: Es reicht! 

 

Es reicht mit "Fear Mongering" (The use of fear to influence the opinions and actions of others towards some specific end). Angst ist ein sehr starkes Gefühl, das uns blind machen kann. Blind auf allen anderen Ebenen. 

 

Angst beschäftigt die israelische Gesellschaft verstärkt seit einem Jahr. Angst wird durch die Nachrichten verbreitet. Die Aussagen der Armee, die der Regierung, die der selbsternannten "Ich-weiß-etwas-was-du-nicht-weißt"-Korrespondenten oder die der schon in Vergessenheit geratenen ehemaligen Armeeoffiziere oder Politiker. Im Radio,im Fernsehen, im Internet. Jeden Tag. Und seit ein paar Tagen den ganzen Tag. 

 

Erst war es die Iran-Atom-Problematik. Und das kurz nachdem 400.000 (!) Menschen in Isreal auf der Straßen gegangen sind, um gegen soziale Ungerechtigkeit zu demonstrieren. (Das wäre vergleichbar mit 5 Millionen (!)demonstrierender Menschen in Deutschland). 

 

Jetzt ist es die Hamas-Problematik - kurz vor den Wahlen. 

 

Könnte es wirklich so zynisch sein? Wird die Angst in beiden Gesellschaften (in der israelischen und in der palästinensischen) als Mittel von Politikern benutzt, um uns zu betäuben? 

 

Jetzt redet keiner mehr in Israel über soziale Ungerechtigkeit. Jetzt redet keiner mehr in Gaza darüber, dass die Hamas-Regierung mehr schlecht als recht agiert und dass die Menschen jeden Tag leiden. Nicht wegen Israel, sondern wegen interner Entscheidungen, die genauso gut anders hätten sein können. Keiner beschwert sich über Desinformation und über demagogische Darstellung. Jetzt kommen alle zusammen. Jetzt wird geschossen. 

 

Könnte es sein, dass die politische Mächtigen uns - Israelis und Palästinenser - als Bauern in ihrem eigenem Schachbrett benutzen, ohne darauf zu achten, was für uns wichtig ist. Dass wir alle einfach in Frieden leben wollen. Dass die Mütter auf beiden Seiten ihre Kinder zur Schule und zur Uni schicken wollen und nicht in den Krieg. Dass wir alle ein Arbeit haben wollen, von der wir uns und unsere Familien respektabel ernähren können. Dass wir alle nicht mehr in diese Ungewissheit leben und eine langfristige Perspektive haben wollen. 

 

Wie ist es möglich, dass eigentlich alle wissen, wie dieser Konflikt beendet werden kann - und keiner tut was? Die Lösung "Zwei Staaten für zwei Völker" scheint sich immer weiter zu entfernen. Wieso eigentlich? Was hat sich geändert? Nur die sich selbst erfüllende Prophezeiung, dass man "keinen Partner" hat. 

 

Also gut. Jetzt hat Mr. X und Mr. Y noch ein politisches Jahr gewonnen. Aber was passiert danach? In fünf Jahren? In zehn Jahren? 

 

Efrat Alony 

12.11.12

Zum CD Release,

ein schöner Beitrag auf RBB TV- Stilbruch Magazin. Enjoy! 

 

21.09.12

Es ist so weit.

A kit for mending thoughts wird am 9.11.2012 veröffentlicht. Ich freue mich sehr! Über die musik und die Inspriration, über die Unterstüzung vom RBB Kulturadio (Ulf Drechsler), von ENJA records (Werner Aldinger) und am meisten über die Menschen um mich herum, die diese wahnsinnige Idee, solche Musik zu spielen, jeden Tag unterstützt haben – und das in Zeiten, in denen alle schon Todesanzeigen für Jazz schreiben :-) 

 

Mit Oliver Leicht und Frank Wingold werden wir auf CD Release Tour sein- wir freuen uns auf Euch! 

 

29.11.2012 Berlin-Grüner Salon | 30.11.2012 Erfurt-Jazzclub | 1.12.2012 Nürnberg-DB Museum | 2.12.2012 Rüsselsheim-Jazzfabrik | 3.12.2012 Köln-Stadtgarten | 6.12.2012 Zürich CH, Moods | 21.1.2013 Eindhoven NL, cafe Wilhelmin | 26.2.2013 München-Unterfahrt tbc | 27.2.2013 Innsbruck, Treibhaus | 28.2.2013 Erlangen- E-Werk | 1.3.2013 Wien- Porgy & Bess |  

 

Die Tournee findet statt mit der freundlicher Unterstützung der israelischen Botschaft, Berlin. 

 

Als ein kleines Vorgeschmack- das digibooklet als PDF , die Pressetext und natürlich sound-bites von der neue CD zum hören. 

 

Peace, ( never has it felt further away...) 

 

Efrat Alony 

  1. We sail away/ E.Alony4:40

20.09.12

our Listening Manual-

 

to get you in the right "head-space" :-) 

 

 

 

 

 

 

Preparation  

1. Retreat into the room, you feel most comfortable in 

2. a) If it‘s cold outside: Make yourself a hot tea 

b) If it‘s warm outside: Refresh yourself with a cold beverage 

3. a) Use the best audio equipment available 

b) Use good headphones 

 

Listening  

1. Take your time  

2. Close your eyes and let the music sink in  

3. Listen to every song at least twice  

4. Take the day off and listen to every song again  

5. Let it grow on you  

6. Hear yourself think 

 

In time  

1. 

Tell your friends 

 

Viel Spaß! 

 

Efrat Alony 

19.03.12

Endlich

ist der mix der neuen CD mit meinem neuen trio soweit fertig. Mit Oliver Leicht an der Klarinette und electronics, Frank Wingold an der Gitarre und Ich- singend, schreibend, keyboard spielend und natürlich mit Spaß am Computer (Loops, Effects, Klang Verfremdungen usw).- Es ist sehr inspirierend. 

Manche Dinge benötigen eben ein längeren Atem- aber- it was worth the wait! - Die CD " A kit for mending thoughts " wird im November 2012 auf ENJA Records erscheinen. 

Darauf freue ich- sowie auf die darauf folgende Konzerte- 

Hoffe Euch dort zu sehen. 

 

Als einen kleinen Vorgeschmack: 

 

  1. Shir/E.Ankri04:36
  2. If I should lose you/ R.Rainger, L.Robin07:54
  3. We sail away/ E.Alony04:59

01.03.12

Eine kleine Entdeckung-

eine radio station die nur vocal Jazz spielt- interesante music die ich gar nicht kannte- it's worth checking out! adorejazz 

15.09.11

Zurück aus dem Blau und Grün

der Kanarischen Inseln, wollte ich ein paar Worte schreiben, bevor der Wahnsinn wieder los geht. 

 

Die neue CD Aufnahme mit Alony/ Leicht/ Wingold im RBB war sehr schön. Es wird noch ein Moment (:-)) dauern, um das ganze Material zu hören und es zu straffen, aber ich bin SEHR froh! Ich werde Euch auf dem Laufenden halten. 

 

Außerdem, hatte ich das Vergnügen mit Uli Drechsler auf seiner neuen CD "Beyond Words" zusammen zu spielen. Die CD wird im März 2012 auf Enja Records erscheinen. In diesem Zeitraum werden wir dann auch auf Tour sein- ich hoffe Euch dort zu sehen. 

 

Mit der Hoffnung, dass die Sonne uns möglichst lang erhalten bleibt, 

 

Efrat Alony 

11.07.11

"Songs for love lost",

die neue CD des Ed Partyka's Jazz Orch. ist erschienen- als eine Co-Produktion mit dem RBB- tolle Musik- check it out!!! 

Manchmal erschtaunt es mich, wie lange es dauern kann bis eine CD erscheint- diese hier hat fast 2 Jahre gebraucht! Andererseits- Es erlaubt eine gewisse Abstand und Perspektive- das hat auch was..:-) 

 

Eine andere CD die auch noch nicht so weit ist , ist die "New Jewish Folk Songs" produktion mit der HR Big-Band- allerdings ein kleine Vorgeschmack ist schon da: 

  1. Pines/ L.Goldberg, A.Nini12:06
  2. Yesh li sikui/ E.Banai18:40

03.05.11

Der Frühling, die Sonne

und mein neues Trio Alony/ Leicht/ Wingold wärmen die Luft. 

Wir hatten unser erstes Konzert im Artheater in Köln - es war TOLL! Oli Leicht hat mich in die tiefen Wasser des Software-Meeres geschubst.  

So stand ich auf der Bühne, zum ersten mal nur mit Computer und fürchtete, dass alles schief gehen könnte- aber es war großartig. Ich habe (versucht :-)) zu singen, während ich Keyboard spielte (mit umwerfenden Sounds, die von Mark Reinke programmiert worden sind). Oli hat sein Computer gemeistert und uns wie immer mit rührenden Melodien verzaubert, und Frank Wingold spielte nonchalant, ohne Computer, doch mit verrückten Gitarren-Sounds und großartigen Solis - Das ist MUSIK!!! 

 

Demnächst werden wir 2 Konzerten auf der BUGA in Koblenz und auf dem Jazz Festival "Jazz and Jewish Culture" in Berlin spielen.  

Wir würden uns auf Euch freuen!  

 

Ein kleiner Vorgeschmack: 

  1. O Do Not Love Too Long6:44

Eine neue CD Aufnahme (ko-produziert vom RBB) steht für den kommende Juli an. Ich bin darauf SEHR gespannt und werde Euch natürlich auf dem Laufenden halten. 

 

Peace, 

 

Efrat Alony 

21.03.11

Großartige Nachrichten aus Bern.

Das Konzert beim Festival der Jazzwerkstatt hat großes Spaß gemacht. Ein kleines video: www.jazzwerkstatt.ch.  

So wie es ausschaut, werde ich in Bern mehr Zeit verbringen, da ich ab September die Leitung der Jazz Vocal Abteilung der HKBmit dem wunderbaren Sänger Andreas Schärer teilen werde. Neue Orte, neue Begegnungen, neues Glück. 

Ich freue mich sehr! 

 

Efrat Alony 

 

10.03.11

Zurück von einer wunderbaren ALONY Tournee,

bin ich jedes mal von den Reaktionen der Leute im Publikum fasziniert. Besonders von Leute, die zufällig zu einem der Konzerte gefunden haben oder der Leute die uns zum ersten mal live erleben. Natürlich sind manche Konzerte intensiver als andere aber die neuen Gesichtern scheinen immer überrascht, sehr nachdenklich und konzentriert zu sein, happy-sad und berührt.  

Manchmal passiert es auch, dass jemand das Konzert verlässt, aber ich denke mir, dass es wichtiger ist, eine Emotion zu erzeugen (positiv wie negativ), als jemanden unberührt zu lassen. Ich habe wenig Achtung für Musik die einem gleichgültig lässt!  

Wir werden ein letztes Konzert in Berlin am 30.3 spielen, und freuen uns auf Euch! 

 

Efrat Alony 

 

10.01.11

Endlich,

habe ich es geschafft 4 neue ALONY Videos vom BMW Awrard upzuloaden. better late then never- right? :-) 

 

 

 

Efrat Alony 

05.01.11

Ohne klischeehaft klingen zu wollen,

die Zeit fliegt, oder besser gesagt, verschwindet- ohne dass ich es überhaupt merken kann. 2011 ist schon hier- und ich bin alles anderes als bereit- aber keiner scheint mich zu fragen- also bleibt mir nichts andres übrig als "to get on with it"....:-) obwohl - die Gedanke an einer Woche (oder zwei, oder drei :-)) auf einem einsamen Insel......... 

 

Trotzdem, freue ich mich SEHR auf ALONY. Wir werden wieder auf Tour im Januar und Februar sein und in 10 unterschiedliche Stätte in Deutschland spielen- also wäre es SUPER wenn ihr eine von den Konzerten besuchen würdet. 

 

Am 20.2 steht ein besonderes Konzert an mit dem Jazzwerkstatt Bern, Schweiz . Mir wurde gesagt ich könnte mit so viel Musiker zusammenarbeiten wie ich will- die Resultat: ein Oktett (piano, bass, drums, precussion, guitar und Streichquartett)- darauf bin ich SEHR gespannt. Falls ihr in der Stadt seit, come and join us- es wird ein 3 tägliches Festival sein (18.-20-2) mit inspirierenden Musikern und Projekte dieExtra für diesen Einlass zusammenkommen.  

 

Ich wünsche alle alles Gute, Gesundheit, Freude und viel Inspiration für 2011. 

 

Efrat Alony 

 

 

12.10.10

Auf der Bass2010

letztes Wochenende, hatte ich die große Ehre mit dem großartigen Bassisten und Komponisten Riccardo Del Frazu spielen. Manche Musiker besitzen die Qualität wie ein ganzes Ensemble zu klingen, obwohl sie nur ihr eigenes Instrument spielen- mit solcher Schönheit und Tiefe- wow!  

Das Konzert war ein Teil der Bass2010 Internationalen Bass Messe in Berlin. Hunderte von Bassisten rannten dort zwischen Master Classes, Konzerten und natürlich der Bar herum...:-)  

 

Efrat Alony 

15.09.10

Ich bin vor kurzem

aus einen wunderbaren Urlaub in Griechenland (Korfu) zurückgekommen. Mit viel Sonne, Meer und KEINEN Zugfahrten oder Flügen — zwar in einem Hotel — aber immerhin nur in ein und demselben für 3 Wochen. Also das genaue Gegenteil von meinem sonstigen Leben in den letzten 2 Jahren :-) Insofern ist es für mich in Ordung, wenn alles nun wieder so crazy wird — bring it on.... 

 

Das neue Universitätsjahr steht vor der Tür. Ich werde nach wie vor an der HKB in Bern sowie an der Hochschule für Musik in Osnabrück unterrichten. Also Züge, Flugzeuge, Hotels — here I come.... :-) 

Ich habe es schon erwähnt, dass es für mich eine besondere Erfahrung ist, Jazz-interessierte Menschen in eine oft Jazz-uninteressierte Welt zu begleiten — aber da manche von den Studenten so besonders sind — macht es alles wieder Sinn!  

 

Efrat Alony 

01.09.10

Die Ed Partyka Jazz Orchestra

Aufnahme ist endlich fertig gemischt worden — die CD wird Anfang nächsten Jahres veröffentlicht werden und parallel dazu soll eine kleine Tournee stattfinden. Einen kleinen Vorgeschmack: 

  1. Shir9:57
  2. You Go to my Head6:35

Efrat Alony 

19.07.10

Mit viel Freude,

haben Oliver Leicht und ich ein paar Tracks für unser bisher namenloses Duo aufgenommen. Die Songs haben wir im Konzert in der Gedächtniskirche in Berlin bei 40 Grad Hitze ausprobiert. Es war verrückt aber super! Die gemeinsame Arbeit mit Oli ist sehr inspirirend, bringt Freude auf und ist dabei noch so unkompliziert!  

 

Ihr könnt ein paar Songs hören:  

  1. Night Vision3:38
  2. Johnsburg5:43
  3. Raise5:40

Efrat Alony 

03.06.10

Der Live Mitschnitt

vom Duo Konzert mit Julie Sassoon im RBB sendesaal war sehr spannend. Wir haben versucht herauszufinden, ob und was genau "das Jüdische" in unserer Musik ist. Ihr könnt ein Stück hören, die für mich dieses Experiment ganz gut zusammenfasst: 

  1. Nigunim4:45

Efrat Alony 

09.03.10

Nach einer langen Zeit

fahre ich wieder nach Israel. Ich freue mich auf ein gemeinsames Konzert am 17.3.2010 mit einem sehr guten Freund von mir und einem wunderbaren Guitaristen, Yaniv Kerem, und seiner Band. Wir werden im "Hasimta Theater" in Jaffa spielen - falls ihr zufählig in Israel seit- kommt vorbei!  

 

Efrat Alony 

23.02.10

Der BMW Welt Jazz Award

findet gerade statt. Unser Konzert wird am 7.3.2010 in der BMW Welt in München stattfinden. Die Konkurrenz wird schwer, da so außergewöhnliche Sänger/innen wie Theo Bleckmann, Michael Schiefel, Cécile Verny, Maria de Fatima und Youn Sun Nah daran Teil nehmen. Dennoch und vielleicht gerade deswegen, freue ich mich SEHR darauf. Falls Ihr in der Stadt seid- würden wir uns über Eure Unterstüzung sehr freuen!!! 

 

Efrat Alony 

27.01.10

Ein neues Jahr hat begonnen,

doch ich erwische mich immer noch dabei "2009" zu denken oder zu schreiben- als ob ich mich noch in einer anderen Zeitzone befinde- was eigentlich nicht sooo weit weg von der Realität ist ...:-) 

Auf Tour mit alony sind beim JOE Festival in Essen die Funken geflogen, durch eine wundervolle Begegnung mit der Band TYFT (Jim Black, Andrea D'Angelo und Hilmar Jenssen) - WOW! - Die zwei Sets, die wir gespielt haben, hätten unterschiedlicher nicht sein können, dennoch haben sie sich so wunderbar ergänzt. That was really something!! TYFT!! 

 

Efrat Alony 

20.10.09

Ich war in der letzten Zeit

ziemlich viel unterwegs, und habe sowohl musikalisch als auch persönlich unglaubliches erlebt. Wir haben gerade eine kleine ALONY Tournee gespielt, die musikalisch so herausfordernd wie erfüllend war. Auf dem Konzert beim Stimmenfang Festival in Nürnberg habe ich den „Internationalen Jazz Preis der Nürnberger Nachrichten“ erhalten. Die Preisverleihung war kurz. Doch viel wichtiger: Das Konzert danach war ganz besonders. Ich bekomme manchmal das Gefühl, das manches Publikum Zeit braucht, bis es sich auf unsere Musik einlässt, doch sobald diese Tür aufgegangen ist, ist es umso dankbarer und durstiger nach mehr- dieses Gefühl ist WUNDERBAR!!! 

 

Ich war SEHR glücklich zu erfahren, dass Bob Brookmeyer die „Dismantling Dreams“ CD an ein paar amerikanische Musik-Journalisten weitergegeben hat. Demzufolge haben wir auf JazzWax.com und auf Artsjournal.com sehr schöne Kritiken bekommen- hoffentlich werden sich dadurch neue Türen öffnen.  

 

Das nächste ALONY Konzert am 30.10.09 wird während des Jazz-Festivals im renommierten Schloss Elmau stattfinden. Eines von Europas Grand Hotels---- ich arbeite daran, die „Arbeit” und das „Vergnügen” im Leben in mehr im Einklang zu bringen...:-) 

 

Efrat Alony 

02.10.09

Ich habe angefangen

Jazz-Gesang an der Hochschule der Künste Bern in der Schweiz zu unterrichten. Eine der ersten Hochschulen in Europa, die Jazz als Studienfach angeboten hat und momentan eine lange Liste voller toller Dozenten wie Studenten hat. Es ist für mich eine sehr besondere Erfahrung Jazz-interessierten Menschen in einer oft Jazz-uninteressierte Welt zu begleiten. Deswegen haben wir uns auf die Terminologie „Freiheit“ statt „Jazz“ geeinigt- und wer wird schon nein zu „Freedom“ sagen? :-) 

Am 23.11.09 wird ein Dozentenkonzert (with yours truly) stattfinden. Falls Ihr gerade in Bern seit, seit ihr naürlich herzlich dazu eingeladen.  

 

In Berlin bin ich gerade mit einer CD Produktion des „Ed Partyka Jazz Orch“ beschäftigt, die vom RBB koproduziert wird. Die Band klingt einfach großartig. Eine tolle Rhythmus-Gruppe sowie herausragende Solisten. Es ist, wie immer, ein großer Genuss daran teilnehmen zu dürfen. Ed's neue Musik-Stücke sind herausfordernd, provokativ, wunderschön und manchmal sehr lustig. (Aber nur manchmal- so don't get used to it....) Sobald die CD fertig ist, werde ich es natürlich ankündigen. 

 

Oli Leicht, einer der herausfordernsten Solisten in Ed's Band und selber ein angesehener Band-Leader, und Ich werden endlich unser „Work in Progress“ aufnehmen. Unsere gemeinsamen Duo Konzerte, oder besser gesagt, den Spaß den wir während der „Arbeitszeit“ gehabt haben, hat uns dazu entschlossen, etwas ernstes mit dem Material zu machen. Just the two of us, Clarinet, Gesang und Electronics, spielen Oli's sowie meine Kompositionen und ein paar Coversongs (z.B von Tom Waits oder Suzaane Vega), experimentieren und haben ganz viel Spaß! 

Oli hat es auf sich genommen mir die Geheimnisse des „Abhängens” zu lehren (im Gegensatz zu der normalen Zustand, wo ich meine, auf meine Stimme achten zu müssen, immer genug Schlaf zu bekommen usw.- you get the drift...:-)) 

 

Über diese spannende neue Thema und meine Lernfähigkeiten werde ich weiter berichten. :-) 

 

Efrat Alony 

02.06.09

Tolle Nachrichten!

Ich habe eben erfahren, dass ich den Internationalen Jazzpreis der "Nürnberg Nachrichten" für 2009 erhalten habe. Das Preisverleihungskonzert wird am 03.10.09 beim Stimmenfang Festival in Nürnberg stattfinden. Ich freue mich schon SEHR darauf! 

 

Efrat Alony 

30.05.09

Zurück in Berlin,

nach der ALONY CD Release Tour durch Deutschland und Österreich. Der Überraschungsstar des Abends war das "Lights On/Off" Video. Besonders eindrucksvoll hat es auf der großen Kino-Leinwand im "Babylon-Mitte" in Berlin gewirkt - in diesen traumhaft schönen Saal - A NIGHT TO REMEMBER! 

 

Zwischen den ALONY Konzerten habe ich eine Woche mit der herausragenden HR Big-Band in Frankfurt verbracht. Wir haben das neue Projekt "new jewish folksongs" aufgenommen. Es war wieder einmal ein großes Vergnügen mit Ed Partyka zusammenzuarbeiten. Ed hat das Projekt geleitet, dirigiert und die schönen Arrangements für etwa 10 israelische Songs geschrieben. Es war etwas SEHR Besonderes, ein ganzes Program auf Hebräisch zu singen - die songs mit denen ich aufgewachsen bin. Eingebettet in diesen kraftvollen, warmen, manchmal wuchtvollen Klangkörper, wurde ich (und hoffentlich jeder der im Konzertsaal war) von der Farbenvielfalt des Orchesters verblüfft. 

Such lovely people; such GREAT musicians!  

 

Efrat Alony 

01.05.09

Es ist soweit,

unsere CD Release Tour steht vor die Tür. 

Frank Hellenkamp, der "Superman", der für das wunderschöne Artwork zuständig ist, hat sich in seinem Video zu "Lights On/Off" selbst übertroffen - ich hoffe es gefällt euch auch so gut wie mir! 

 

 

 

Efrat Alony 

22.02.09CD: Alony, Dismantling Dreams

Es ist verrückt

und fast nicht möglich, die Arbeit eines Jahres in ein paar wenigen Sätzen zusammenzufassen, und so fange ich am besten mit dem Schluss an, der gleichzeitig ein Anfang ist: die Veröffentlichung von „dismantling dreams“. Enja Records wird das Album am 17. April veröffentlichen. Anschließend gehen wir auf CD Release-Tour und würden uns freuen, Euch auf einem der Konzerte zu treffen! 

 

Die CD entstand in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk und wurde von der wunderbaren und inspirierenden Beate Sampson (Jazz Redakteurin BR und darüber hinaus eine tolle Sängerin) begleitet, die mit uns durch dick und dünn ging. Zusätzlich zu den Aufnahmen in Berlin, konnten wir die Einrichtungen des Rundfunks in Nürnberg nutzen und so etwas „extravaganter“ arbeiten - Möglichkeiten nutzen, von denen wir sonst nicht zu träumen wagen würden. Mit Mark Reinke, der raffinierte elektronische Klänge und ungewöhnliche Synthesizer Sounds gezaubert hat, mit präpariertem Schlagzeug und kleinen, fantastischen, schwer einzuordnenden Sound-Fragmenten von Christian Thomé und dem reichen Klang des Kaj:Kaj Streichquartetts, tauchten wir in diese Arbeit ein. Wir wussten zwar wo wir anfangen, aber nicht wo wir enden werden/sollten/könnten :-) Der Luxus mehr Studiozeit zu haben birgt die Gefahr, sich im Detail zu verlieren. Vorbei war die Zeit, als wir ins Studio gingen und inspiriert los spielten. Diesmal war es so als ob wir ein riesiges Puzzle zusammenfügten, bei dem alle Teile perfekt passen müssten. Mit Mark auf dem Produzenten- Stuhl editierten, manipulierten und fügten wie die unglaubliche Menge an aufgenommenen Material neu zusammen ( mein herzlichster Dank an unseren großartigen Toningeneur Jörg Surrey für die Strapazen, die er auf sich genommen hat!).  

Ich hoffe, das Ergebnis wird Euch gefallen.. 

 

Ich hatte es vermisst, auf Hebräisch zu singen. Auf der Suche nach neuem Material, gelang es mir die Musik zu einem Gedicht von Dahlia Ravikovich, einer der bedeutendsten israelischen zeitgenössischen Lyrikerinnen, zu vertonen- ein großes Privileg! Und eine schöne Erinnerung, meine Mutter-Sprache nicht zu vernachlässigen.  

 

 

Efrat Alony 

20.02.09

Ein ganz wunderbares Projekt

realisiere ich im Mai mit der Hessischer Rundfunk Big Band: wir werden gemeinsam eine CD mit israelischen Liedern aufnehmen, die ich ausgesucht habe. Arrangiert und dirigiert werden sie dem fantastischen Komponisten und lieben Freund Ed Partyka. Das Konzert zum Projekt findet am 20. Mai 2009 in Frankfurt statt. Ed nahm die mitreißende CD „Overcast“ mit dem Sunday Night Orchestra und mir als Solistin auf, veröffentlicht wurde sie im Juni 2008 bei Mons Records. Wir hatten so viel Spaß bei der gemeinsamen Arbeit. Ein weitere Aufnahme für die seine neuen CD :“the Ed Parytka's Jazz Orchestra featuring Efrat Alony“ ist für September 2009 geplant, ko-produziert wird das Projekt vom Radio Berlin Brandenburg (rbb). 

 

Über Ed habe ich den hervorragenden Musiker Oliver Leicht kennen gelernt und wir haben angefangen im Duo zu arbeiten, er spielt traumhaft Klarinette und setzt Electronics ganz stilvoll ein. Unser erstes Konzert findet am 10.März in Köln im „artheater“ statt. 

 

Ein große Segen, war für mich die Begegnung mit zwei wunderbaren Frauen: Petra Kremer-Drieß kümmert sich um unser Booking und Marion Hölzcl, um die PR. 

Ich glaube für einen Außenstehenden ist das schwer nachzuvollziehen, aber seit dem sie da sind, kann ich nachts besser schlafen und habe plötzlich wieder Zeit :-) 

 

Ich bin sehr gespannt darauf, was das kommende Jahr für uns alles bringen wird. 

 

 

Efrat Alony